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PIEPER, Werner

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laeu-Pieper-Metamorphose (2) laeu-Pieper-DIE KÄMPFER

WERNER PIEPER
wurde 1958 in Bremen geboren. Er ist autodidaktischer Künstler und fing mit 14 Jahren an zu zeichnen, zu malen und zu musizieren (Gitarre). Er ließ sich vom Zeichnen und Malen auch von seiner Farbschwäche ("Rot-Grün") nicht abhalten. 1977 begann er seine Ausbildung zum Diplom-Sozial- arbeiter in Bremen und arbeitete bis 2010 in der Obdachlosen- und Suchtkrankenhilfe in Bremen. Ende 2010 gab er seine gesicherte Sozialarbeitertätigkeit zugunsten einer hauptberuflichen Arbeit als freischaffender Musiker/Saxophonlehrer und Künstler auf.
Piepers Bilder entstanden in den letzten Jahrzehnten vor allem in Acryl, Öl, oder Mischtechnik, als Buntstift- oder Pastellzeichnungen und ab 2013 als Aquarelle. In vielen Aquarellen ist die Bildsprache seiner älteren Öl-Acrylbilder wieder erkennbar. Die meisten seiner Werke auf Papier und Leinwand sind abstrakt und entstehen ähnlich wie seine musikalischen Improvisationen vorwiegend aus sinn- lichen Eindrücken und der Lust am Spielen.
1981 startete Pieper mit der von ihm gegründeten New-Wave-Band "Internationaler Frühschoppen" den ersten Versuch, mit mehreren Musikern zusammenzuarbeiten. Nach dem Ausprobieren dieses und mehrerer anderer kurzlebiger Band-Projekte betrieb er anschließend mit dem Musiker und Maler Gerd Kranich für ca. 17 Jahre ein Homerecording-Projekt. Zahllose gemeinsame Kompositionen und Aufnahmen entstanden, die jedoch nie veröffentlicht wurden.
1995 erlernte Werner Pieper vorwiegend autodidaktisch das Saxophonspiel, beschäftigte sich erst- mals mit dem Jazz und gründete 2002 seine bis heute existierende und von ihm geleitete Band "JazzGarten". Seit dem Besuch einer WOLS-Ausstellung im Jahr 2013 begeisterte er sich für die Aquarellmalerei und besuchte deshalb Kurse der Künstler Mareike Seegers-Herenda und Claus Gero Heitmann. Neben der "traditionellen" Malerei und dem Zeichnen mit Buntstiften und Pastellkrei- de fotografiert Pieper seit Mitte der 70er Jahre und nutzt seit einigen Jahren auch die Möglichkeiten des Computers für seine künstlerischen Arbeiten.
Dem Künstler war es in der Vergangenheit wichtiger, seine Zeit und Energie für Kunst und Musik einzusetzen, als dafür, seine Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dies änderte sich erst, als er sich von seinem Beruf als Sozialarbeiter verabschiedete und sich als Künstler selbständig machte.
Auffallend in der langjährigen kreativen Entwicklung des Künstlers ist außerdem das häufige phasen- weise Pendeln zwischen musikalischer und bildnerischer Aktivität.
Ausstellungen:1983 - Erste kleine Ausstellung in einer Bremer Kneipe, zusammen mit dem Maler und Musiker Gerd Kranich. 1986 - Erste Einzelausstellung mit Ölbildern, Pastell-, Collagen und Buntstiftzeichnungen, sowie Materialbildern in einem Bremer Bistro, untermalt von der Ausstellungs- musik "Allegro Curioso", eingespielt und aufgenommen mit Gerd Kranich.
1995 - Erste große Personale "Introvisionen" in der Begegnungsstätte Schwanewede mit Presse- berichterstattung in der Lokalpresse. 1996 - Gemeinschaftsausstellung mit Gerd Kranich und Hubert Vorwerk im Dorfgemeinschaftshaus Großenkneten. 1999 Einzelausstellung "Inventionen eines Farb- blinden" in der "Kunstscheune Ihlow-Lübbertsfehn", begleitet von improvisierter Musik mit Gerd Kranich und dem Tablaspieler Wolfgang Reiß. 1999 - Ausstellung von Öl- und Acrylbildern, Pastell- Collagen und Buntstiftzeichnungen in Bremen. Eine Rückblende von 40 Werken aus 30 Jahren wurde Im Mai 2017 in der ‘Lichthof Kunstfabrik’ in Bremen-Burgdamm ausgestellt. Den Schwerpunkt bildeten seine Aquarelle, Öl- und Acryllbilder aus den Jahren 2013 - 2017. 
Sonstiges: 2012 - Fotobuch "Digitale Kreationen" mit 24 Werken, die mit Computersoftware erstellt wurden (nicht publiziert) 2014/ 15 - Zwei Fotobücher mit jeweils 24 Aquarellen aus den Jahren 2013/14 (nicht publiziert)
Öffentliche Arbeiten:Seit 2008 - Gestaltung und Publikation der Webseite "wernerbremen-kreativ.de" (Saxophonunterricht, Präsentation eigener Bildwerke und Eigenkompositionen u.a.) und der Webseite "jazzgarten.com" für seine Jazz-Band. Seit 2008 - Eigener "Youtube"-Kanal unter Klarnamen mit veröffentlichten Gedichtvertonungen u.a. Seit 2009 - Eigene Künstlerseite mit über 50 Eigenkompositionen unter dem Namen "JazzGarten" bei "Myownmusic.de". Veröffentlichung eigener Instrumental- und Gesangskompositionen . Bei den Gesangsstücken spezialisierte er sich auf Gedichte des 19. Jahrhunderts, desweiteren auf expressionistische Autoren wie Georg Trakl und Georg Heym. Seit 2011 - Eigene Künstlerseite bei "Kunstnet.de". Juli 2014 - Publikation des Bildes "Das O(h)rchester" plus Beschreibung des Künstlers zu seinem Werk in der Zeitschrift "Was + Wie" des Gütersloher Verlagshauses, Heft 3/2014. 

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