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NOLTE,Wulf

1939 - 2008

Nolte Windspiel-hoch Nolte Windspiel-quer

WULF NOLTE
 * 1939 in Celle, + 2008 in Hamburg. 1960-1961 Studien auf dem Gebiet „Reflektorisches Farblichtspiel“ bei K. Schwerdtfeger an der Pädagogischen Hochschule in Alfeld. 1961 Studienaufenthalt in Florenz. 1966-1967 Studien an der Werkkunstschule in Hannover, Abschluss mit künstlerischem Lehramt für Realschulen bei R. Girke. 1980-1999 Fachseminarleiter für Kunsterziehung in Celle. Weitere Studienreisen führten den Künstler nach Italien in die Toskana, in die Niederlande, nach Dänemark sowie nach Frankreich in die Normandie.

Auszeichnungen: 1974 1. Preis Ausstellungsplakat Göttinger Kunstmarkt, 1983 2. Preis Ausstellungsplakat Kunstverein Rosenheim, 1991 Grafik-Silbermedaille und 2002 Diplom in Bergamo; 1. Platz beim IX. Offenen Kunstpreis des Forschungs-Institutes Bildender Künste. Werke von Wulf Nolte wurden von verschiedenen öffentlichen Sammlungen angekauft, so 1973 und 1976 durch die Kunstvereine Hannover und Wolfsburg und 1987 von Desitin Hamburg. Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg stellte 1988-1992 sowie 1999 und 2000 im Auftrage der Niedersächsischen Bauindustrie Hannover limitierte Auflagen mit Dekorentwürfen Noltes her. Seit 1970 ist Wulf Nolte Mitglied im BBK Niedersachsen sowie ab 1972 im Arbeitskreis für Konstruktives Gestalten in Bonn. Neben vielen Ausstellungen und Beteiligungen an Grafik-Biennalen im In- und Ausland sind Werke von Wulf Nolte in Dauerausstellungen seit 1999 im Haus des Verbandes der Bauindustrie für Niedersachsen, Hannover, im Neuen Rathaus Celle sowie seit 2000 als Windskulptur im Projekt: „Magische Orte“ in Hohenbostel bei Eschede zu sehen.
Einzelausstellungen: 1972 Köln; 1972/1976 Galerie Circulus Bonn; 1974 Kunstmarkt Göttingen; 1975 Mainz; 1985 Celle, Künstlerhaus Hannover, Universität Hamburg; 1986 Stadttheater Pont-Audemer/F; 1987 BBK-Galerie Oldenburg; 1988 Europäisches Patentamt und Kulturzentrum Gasteig München. Beteiligungen: u.a. 1976 Internationale Triennale für farbige Druckgrafik Grenchen/ CH; 1976/1980 Internationale Grafik Biennale Frechen; 1978 Norwegische Internationale Grafik Biennale Frederikstadt; 7. Internationale Grafik Biennale Krakau; Intergrafia 78 Kattowitz; 1979 IX. Moderne internationale Grafik Lübeck Overbeck-Gesellschaft; 1984/87 Internationale Triennale für Grafik Berlin/Ost; 1991/2000/01/02 2./4./5./6. Premio International Agazzi Bergamo; 2004/2005/2006/2007 23./24./25./26. Mini Print International of Cadaqués/E; 2007 Stadthalle Tavistock/GB.
Literatur: Neue Deutsche Grafik, Bd. 3, Frankenthal 1975; Circular, Zeitschrift 10/75 Bonn; Jubiläumsausgabe BHW Hameln 1978; Katalog zum 4. Premio International Agazzi Bergamo, 2000; Allgemeines Lexikon der Kunstschaffenden in der bildenden und gestaltenden Kunst des ausgehenden XX. Jahrhunderts, DVD-Gesamtausgabe, 2004; Künstlerkompendium 2004; Dokumenta Artis 2004; Meisterwerke Künstler unserer Zeit 2004, 2006, 2007 und 2008; Kürschners Handbuch Bildender Künstler, Band II, 2007.

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