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NAREWSKI, Otfried

1933 - 2008

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OTFRIED NAREWSKI
*1933 in Tilsit/Ostpreußen, + 2008 in München. 1947 Übersiedlung nach Ruhpolding/Bayern. 1953 Nach Schulabschluss Praktikum im Architekturbüro Plenk, Ruhpolding, sowie auf dem Bau als Vorbereitung für ein eventuelles Architekturstudium. 1954 - 1956 Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer - Gesellenbriefe als Steinmetz und Steinbildhauer - Übersiedlung nach München. 1956 - 1961 Stu- dium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste, München. Meisterschüler von Prof. Henselmann. 1959 - 1973 Ausführung von Aufträgen der katholischen Kirche: Altäre, Tabernakel, Taufbecken, Madonnen, Kruzifixe, Portale. 1962 bis 1967 Teilnahme an Ausstel-- lungen "Herbstsalon" im Haus der Kunst, München. 1962 - 1973: Eigenständiges Schaffen und Suchen von der Vollplastik über laby- rinthische farbige Holz- und Eisenskulpturen bis hin zu kinetischen Objekten sowie Licht-Klang-Dramaturgie (Lichtcollagen). 1968: Erstes kinetisches Ambiente bei der "SUB-Art", München, U-Bahnhof Giselastraße. 1969 - 1972: Präsentationen von Lichtcollagen mit elek- tronischer Musik (Licht-Klang-Dramaturgie). TV-Film "Sound and Vision"; deutscher Beitrag der ARD zum Prix Jeunesse Präsen- tation im Haus der Kunst Moderne Musikwochen beim Saarländischen Rundfunk Elektronische Musik jeweils von Eberhard Schäner. 1972: Vorfüh- rungen im Mechanischen Theater unter dem Aspekt der Multimedia. Ebenso in Cunardo und Soncino, Italien (elektrische Klänge von A. S. Stadler). 1974 - 1984: Modellbau für die Firma Donier und andere Firmen. 1974: Panorama-Modell (800 qm - Maß- stab 1 : 10) für die Sonderschau: "Interforst - Moderne Holzerntemethoden 1974". 1979: Gestaltung, Konstruktion u. Fertigung der "Ochsenbrater" (Fassade der Ochsenbraterei auf der Wies'n, München). 1985/1986: Aufenthalt in Los Angeles, Kalifornien, USA; Entwicklung der "Kalifornischen Quadrate". 1989: Anfertigung eines Bronzeportraits von Herrn Prof. Dr. Schreiber, zu der Zeit Stellvertr. Direktor der Universitätsklinik- Eppendorf; Hamburg 1989/1990: Künstlerische Mitarbeit an einem Projekt auf Teneriffa (Neugestaltung der Hafenpromenade in Santa Cruz, Teneriffa: Boden- u. Pflastergestaltung); Auftraggeber: Architekt Ricardo Arm- bruster, Sta. Cruz, Teneriffa.
1990: Erfindung der "Raumlinie" und ihre Umsetzung mit diversen künstlerischen Mitteln. Anfertigung eines Bronzeportraits des verstor- benen Herrn Dr. Ing. e. h. E. Sick - Forscher auf dem Gebiet der Lichtelektronik, Gründer der Optik & Elektronik GmbH, Waldkirch, im Auftrag der Witwe, Frau Gisela Sick.1992: Erfindung und Gestaltung der "Getüme" (Space Operator); künstlerische Umsetzung von Fraktalen aus der Chaosforschung. 1993: Ausstellung von Ölgemälden, Zeichnungen, Aquarellen und Collagen zu den Themen: "Raum- linie" und "Getüme" in München. 1993 ff.: Gemälde, Collagen, Zeichnungen, Worked-Over-Copies; Schaffung von neuen folgerichtigen Entwicklungen in Richtung "galaktische Räume" Versuche, mehrdimensionale Vorstellungsprozesse und nicht erfahrbare Wirklichkeiten erkennbar zu machen: "Spuren ins All" etc. 1999: Entwurf der "Raumlinie" als Stahlskulptur 3,8 m ausladend für die Sekundarstufen- Schule in Arico, Teneriffa.  2000: Aufstellung der Stahlskulptur "Raumlinie" auf Teneriffa 2000 - 2004: Umfangreiche Ausstellung von Ölgemälden, Aquarellen, Tuschezeichnungen + Collagen 2004: Ausstellung von Ölgemälden, Aquarellen, Tuschezeichnungen und Collagen in Leipzig. 2004: Gestaltung des Eingangstors für eine Sekundarschule in San Miguel de Abona, Teneriffa, mit der Insel Teneriffa als 'Goldener Schnitt' im Dreieck und dem Ort San Miguel auf dem Inselumriss, und darüber der Teide; 2005: Ausstellung von Ölgemälden in Leipzig. 2005 2008: Projektmitarbeit mit diversen Entwürfen sowie Gestaltung der Skulptur "Windbaum" in der Ferien- wohnanlage auf dem Golfplatz von Amarilla/Teneriffa; 2007 und“ 2008: Entwurf und Gestaltung eines "Lebensbaums" (9 m hoch, und sich im Wind drehend) für den Schulhof einer Primarschule mit Kindergarten in Guargacho/San Miguel de Abona, Teneriffa;2009 ~: Aufstellung des "Lebensbaums" als posthumes Werk; Farbbestimmung nach Otfried Narewski mit Hilfe von Tochter Rafaela Narewski
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Digitale Literatur: NAREWSKI RETROSPEKTIVE - webkat.

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