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Frhr. von LOCHNER, Wulf

1918 - 2004

Lochner - Petit Marché Lochner - Dingle-Hafen Lochner - Prof Carl Orff

WULF VON LOCHNER 
* 1918 in Bad Kissingen, + 2004. Neben dem Musikstudium 1937-39 zeitweise Gast an der Akademie der Bildenden Künste München. Ab 1946 Sänger beim Bayerischen Rundfunk und nebenberuflich Aquarellmalerei. Studienreisen nach Irland, Schottland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Griechenland. Frankreich, Nordafrika, USA.
Auszeichnungen: Rembrandt-Plakette des Forschungs-Institutes Bildender Künste.
Öffentliche Ankäufe: Niederreuther Stiftung, Landratsamt Starnberg, Rathäuser in Bayern.
Ausstellung: u.a. Augsburg, München, Hamburg, Frankfurt, Duisburg. Bonn, Bielefeld, Ludwigsburg. Bad Kissingen, Ulm, Gauting. Budapest, Szentendre. Clement l´Herault, Lake Ilavasu City.
Literatur: Kunstband Meister Bildender Künste, Bd.3, Ziese, 1989; Katalog Mai bajor muveszet, Budapest, 1986; Bayerische Kunst unserer Tage; Gautinger Künstlerskizzen. Verlag Greiner, Kunstband Zauber des Lichts Ziese; Jahrbuch Dokumenta Artis 1991; Künstlerwandkalender Meisterwerke Künstler unserer Zeit 2003; Künstlerkomendium 2004.

Der aus einer künstlerisch begabten Familie stammende Wulf von Lochner hat zwei Talente geerbt und zwar das Musikalische und das Malerische, wobei jedoch anfangs die Musik dominierte. Seine zahlreichen Studienreisen, die er in viele europäische Länder tätigte sowie nach Nordafrika und in die USA beeinflussten seine Landschaftsmalerei.
In seinen Aquarellen verändert von Wulf nicht das Gesehene, weil er es einer gefälligen Darstellung unterwerfen will, sondern er gibt ihnen Raum zur Entfaltung. Oftmals wiederholt er die von ihm erspürten Farbnuancen in seinen Werken.
Des Weiteren ist der musikalische Einfluss in seinen Bildern erkennbar, so setzte er Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise“ mit 24 Aquarellen bildlich um. Ihm gelingt es Melodien in zarten und glühenden Farben zu visualisieren
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