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KITZLER, Gerhard

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GERHARD KITZLER
 * 1956 in Wien. 1975-1984 Medizinstudium und 1981-1984 Biologiestudium an der Universität Wien. 1984 Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde der Universität Wien. Während der Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin Tätigkeit in verschiedenen Wiener Krankenhäusern. Danach Niederlassung als Arzt für Allgemeinmedizin mit einer Ordination in Wien. Universitätslektor der Medizinischen Universität Wien. Obmann des Österreichischen Ãrztekunstvereines. Neben seiner fachlichen Qualifikationen und Arbeit findet eine stete Beschäftigung mit musischer und bildnerischer Kunst statt. Ab dem Jahre 2000 bestand eine enge Freundschaft mit dem akademischen Maler Kurt Kramer, welche einen wesentlichen Einfluss auf die weitere bildnerische Ausbildung und künstlerische Tätigkeit nahm. Nach zahlreichen Studienreisen (u.a. Griechenland und Ãgypten) entstehen Aquarelle, Zeichnungen und Malereien auf Seide. Als Abrundung des künstlerischen Schaffens dient das Schreiben von heiteren Anekdoten, thematisch ergänzenden Aphorismen und Gedichten, welche in Form mehrerer Bücher erschienen sind.

Ausstellungen und Ankäufe: viele seiner Werke befinden sich nach nationalen und internationalen Ausstellungen in Privatbesitz, sowohl im Inland als auch im Ausland.
Literatur: Bücher: DIE NÄCHSTE, BITTE! ( 2002) und DAS NÄCHSTE, BITTE! (2005) NÄCHSTE BITTE (2011) erschienen im Weis- haupt Verlag; Illustration des Buches von Peter Tramontana A BLEDE GSCHICHT mit humorvollen Mundartgedichten.
Auszeichnungen: ART PRICE EU vom Forschungsinstitut Bildender Künste 2012, Prädikat: Magna cum Laude; 14. Offener Kunstpreis 2012,Silbermedaille Kunsthof Schloss Reinharz

Statement von Prof.Dr. Heber Ferraz-Leite 2012: Seine Bilder sind auf Seide gemalt- ein Material, das der Künstler meisterhaft beherrscht. Die fließende Textur und das Verhalten der nassen Farben, die ineinander verlaufen und neue Farbtöne ergeben, bereichern sein Werk, gemeinsam mit interessanten Farbrändern, die sich beim Trocknen bilden. Die Linien, welche verschiedene Farbareale begrenzen, verleihen eine zusätzliche Struktur. Es entstehen Figuren und Symbole, die sich an der jeweiligen Thematik anlehnen und durch ihre leuchtenden Farben eine passende Atmosphäre schaffen. Kitzlers Werke haben eine überraschende Dynamik, und verlangen vom Betrachter eine aktive Beteiligung, da viele Doppeldeutigkeiten eine Entscheidung erfordern. Diese typisch österreichische Weise, sich an eine bestimmte Thematik anzunähern, erinnert an die Malerei anderer großer Künstler, wie Hans Makart oder dem zeitgenössischen Maler Christian Ludwig Attersee.
Es stellt sich die Frage, ob der Seidenmaler als Kunstausdrucksmittel nicht Grenzen gesetzt sind. Aber in den Händen von Gerhard Kitzler, mit einer eindeutig reichen, expressiven Technik, hat diese Art der Malerei nicht weniger Ressourcen als Aquarelle oder andere Maltechniken.
 

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