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KAPHENGST, Michael

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la- Kaphengst-ALKOHOL BAUM,  2014
la-Kaphengst- CLOWN SOUND, 2014
la-Kaphengst -ORANGE, 2014

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la-Kaphengst ERSTER SCHRITT,  2012

MICHAELKAPHENGST
* 28.09.69; Ausbildung: 2005-2008 zum Schauspieler an der ‘Schauspielschule Bühnensudio’ in Hamburg, mit Abschluss zum Diplom Schauspieler.
1993 - 1996 Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten; Abschluss: Staatlich gepr.Gestaltungstechnischer Assistent. Praktika: 1997 Praktikum am Stadttheater in Wilhelmshaven im Bereich Bühnenbild; 1998 - 2001 Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton bei Procon in Hannover, 2001 Praktikum in der Kamerawerkstatt vom Studio Hamburg. 2014 Ausbildereignungsprüfung a.d. Handwerks- kammer Hamburg.2015 Teilnehmer am Champion-Turnier MEISTER BILDENDER KÜNSTE.
Künstlerischer Werdegang:
2014 Am kleinen Hoftheater Hamburg in Arsen und Spitzenhäubchen in den Rollen Pastor Harper, Mr. Gibbs u. Mr. Witherspoon. Regie Lars Ceglecki
2013 Blinde Passagiere II Gestrandet in Bombay Rolle des Maschinisten Hans;
2012 Revue Have dreams and speak them without fear im Mermaid Arts Centre in Bray/Irland;
2010 Kurzfilm Zeitfenster die Rolle des Thorsten ( Regie: Jimmy Grassiant );
2010 Am Kleinen Hoftheater Hamburg in Lauf doch nicht immer weg die Rolle des Sergeant ( Regie: Lars Ceglecki );
2010 Am kleinen Hoftheater in Hexenschuss die Rolle des Dr.McKenzie ( Regie: Claudia Isbarn );
2009 Camera Acting Workshop im actingcoach Studio in Hamburg bei Herrmann Killmeier;
2009 - 10 An der Kulturbühne Bugenhagen in Hamburg in dem Musical Blinde Passagiere die Rolle des Maschinisten ( Regie: Jörn Waßmund )
 auf der MS Bleichen im Hafen Hamburg und der Markthalle und in Münster;
2009 Kaltgestellt im Theater an der Marschnerstraße die Rolle des Danny ( Regie: Peter Conrad );
2009 Tanzperformance auf Kampnagel in Hamburg ( Choreografie: Isabelle Schad );
2008 An der Kulturbühne Bugenhagen in Hamburg in Blindfische und Sehfische die Rolle des Oliver (Regie: Jörn Waßmund )
In Nicht alle Förster sind Froh die Rolle des Georg ( Regie: Susanne Reifenrath );
2007 Boys Life Im Haus 73 in Hamburg die Rolle des Don ( Regie: Peter Orth );
2004 Sechsmonatiges Schauspieltraining an der Schule für Schauspiel in Hamburg bei Ingo Schöne;
1997 Mitwirkung am Stadttheater Wilhelmshaven im Schimmelreiter als Kleindarsteller ( Regie: Georg Immelmann );
1995 Mitwirkung am Kleinen Theater am Weingarten in Minden in: Die Goldbergvariationen die Rolle des Raamah ( Regie: Wilhelm Krückemeier ) 1994 Im Tod eines Handlungsreisenden die Rolle des Kellners Stanley ( Regie: Wilhelm Krückemeier
)

lex-art.eu-Kaphengst-CT-MBK,Das blaue Kleid lex-art.eu-Kaphengst,CT-MBK,Geheimagenten, 2010

Statement von Michael Kaphengst:
Ich bezeichne mich nicht als akademischen Maler, da sie mir zu wenig Spielraum für das Experi- mentelle lässt. Ich orientiere mich an den heutigen, aktuellen Kunst, denn ich brauche das Spiele- rische und Experimentelle. Meine Bilder beginnen mit einem Pinselstrich und jeder Pinselstrich ist eine Linie; ein Punkt ist für mich eine verkürzte Linie oder auch der Anfang für eine Linie.
In unserer Sozialisation, angefangen mit der Geburt sind viele Lebenslinien schon vorgegeben. Wir werden bestimmt und geleitet von Regeln, Bestimmungen, An- und Verordnungen, Gesetze, Erzie- hung und Bildung. Diese Vorgaben muß jedes Individuum durchlaufen; es sind lineare Prozesse zwangsläufig im Lebensverlauf. Lebenswege können durchbrochen werden wenn man sie verlässt und aussteigt, aber damit beschreitet man auch schon einen neuen Weg.
Es entsteht ein neuer linearer Prozess. Auch ist es nicht möglich ohne Konsum zu leben, irgend- etwas konsumieren wir immer, ( lineare Konsumwelten ) aus diesem Prozess können wir nicht heraus. Jeder Mensch hat in seinem Habitus bestimmte Rituale die er bewusst oder unbewusst immer wieder verfolgt und anwendet. ( Pierre Bourdieu ) Es ist unmöglich sich einem linearen Prozess zu entziehen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht diese Liniarität in meiner Kunst als Linearismus in unterschiedlichen Darstellungsweisen zu verarbeiten, denn lineare Prozesse bestimmen unser Leben.
Bei meinem Stil "absoluten Linearismus" lasse ich der Geradlinigkeit keine Chance. Ich ziehe mit einem befestigten Pinsel an der Spitze eines Floretts Linien über eine Leinwand und schaffe durch die Beweglichkeit der Klinge meinen eigenen physischen Automatismus.
Mein Stil "extremer Linearismus" zeichnet sich durch kreisende Linien die ich über das Blatt ziehe aus. Es beginnt mit kreisenden Bewegungen des Stiftes, um das Motiv zu gestalten, ver- dichte oder vergrößere ich diese Bewegungen und zeichne auf diese Weise das Motiv. Das Bild bekommt dadurch eine bewegende Dynamik.
Der Linearen Reizüberflutung mit Konsumgütern setze ich meinen "konsumtiven Surrealismus" entgegen. Konsumgüter stehen als Metapher für menschliche Gefühle und Erlebnisse. Im Gegen- satz zur Pop Art kreiere ich mit meinen Konsumgütern surreale Bildwelten und teile ihnen eine neue künstlerische Aufgabe zu.

Nach jahrelanger Beschäftigung mit der Linie eine persönliche Anmerkung zum Abschluss: ob Schicksal oder Fügung, ich bin in einer Straße mit dem Namen LINIENWEG in einem Dorf in Ostfriesland aufgewachsen.

leau-CT-MBK,Kaphengst,Felsen im Mondlicht, 2010
lex-art.eu-Kaphengst,CT-MBK, moderne Zeiten, 1998

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