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GROSSMANN, Hans-Dieter

1926 - 2010

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Hans-Dieter GROSSMANN
ist einer der weltweit bekannten Cyberartists (geb. 1926 in Frankfurt/O., verst. 2010 in Ulm) erlebte den Beginn der Cyberart als Student für Malerei und Grafik an der Akademie der Künste in Berlin; als er Meisterschüler bei den Professoren Tank und Speidel war.
00-Grossmann-PortätBis zum Ende der 90er Jahre waren es klassisch mit Pinsel, Feder und Stiften gemalte Arbeiten, die Grossmann in Ausstellungen zeigte. Daneben jedoch war er als Art-Director eines Weltunternehmens schon ein Jahrzehnt lang mit dem Cursor als künstlerischem Handwerkszeug vertraut. Nicht mehr gezeichnet, sondern auf der Bildfläche des Monitors wurden seine Schöpfungen sichtbar. Er begann mit der digitalen Bildgestaltung nachdem 1979 die frühe Computergrafik (bei der sich die Anwender noch den Möglichkeiten der technisch instrumentali- sierten Software-Technologie unterordnen mussten) zum Abschluss kam.
Auf Grund seiner Studien quer durch die Kunst der letzten Jahrhunderte bis zu Leonardo da Vinci und seinen Perspektiven sowie des klassischen Malens wußte Hans-Dieter Grossmann seine Ideen meisterlich digital ins Bild zu transponieren.
2001 beteiligte er sich bei der MOCA im Museum of Computer Art New York, 2002 im Truly Virtual Web Museum of Dr. Rodney Chang, Hawai und in der australischen Vzualet Gallery in Perth, 2006 im Leigh Yawkey Woodson Art Museum USA. Als Künstler des Monats Juli 2006 und Sieger des Award of the best Artwork zeichnete man ihn aus. Den internat. 12. Offenen Kunstpreis gewann er mit 96,8 von 100 erreichbaren Punkten als Gesamtsieger und erhielt dieAuszeichnung summa cum laude mit der begehrten Goldmedaille.
Sein Resümee: Ich bin zuversichtlich was das Arbeiten mit dem neuen Medium angeht. Als Gutenberg die beweglichen Buchstaben erfand, wurde er als der größte Spinner seiner Zeit angesehen. 

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