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ARENDT, Fred

1928 - 2014

Arendt - Stunde Null Arendt - Die Schiffbrüchigen Arendt - Die Kartenspieler

FRED ARENDT
 
* 1928 in Ulm, 30.10.2914 verstorben. 1947/ 48 Beginn der Ausbildung zum Kunstmaler an der „Ulmer Schule“ unter der Leitung von Professor Geyer. Seit 1963 ist er als freischaffender Künstler tätig.
Mitglied: Gesellschaft für Kunst und Kultur, Sigmaringen
Besondere Arbeiten: Wandgemälde Schule Esslingen-Zell, 1972. Landratsamt Sigmaringen, 1983. Portraits der Sigmaringer Landräte. Portrait Maria Callas.
Ausstellungen: u.a. in München, Nürnberg, Bad Godesberg, Konstanz, Bad Soden, Bad Mergentheim, Baden-Baden, Bad Kreuznach, Mainz, Sigmaringen, Küsnacht (Schweiz), Berlin, Innsbruck, Augsburg
Literatur: Dokumenta Artis 2004, Bd. Who´s who, Book and Publishing Art, 1982.Kbd, „Das Fleischerhandwerk in der bildenden Kunst“, Prof. Dr. U. Nagel, Benno P. Schlipf, Vlg. Rees, Heidenheim, 1982. Meister bildender Künste Bd. 2,

Statement:
Arendt sieht sich als moralischen Naturalist, der die Realität einerseits möglichst getreu wiedergeben will und folgt damit einer Kunst- bewe-gung, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihren Anfang fand. Andererseits beschreiben seine Bilder auch sein Anliegen zu einer humanen Wertevorstellung zurück zu finden, da die Welt von zu vielen Einflüssen, die der Mensch, die Gesellschaft ohne Denken an die Zukunft selber geschaffen hat, zerstört wird. Fred Arendt hat seine Ausdrucksformen für alles Lebendige, für Menschen, Natur und Tier gefunden. Darin spiegelt sich sein großes Interesse für das Erscheinungsbildhafte, was dem Impressio- nismus verwandt ist. Das Hauptschaffensgebiet des Künstlers bezieht sich auf Tier- und Szenengemälde sowie Porträts; so stellt er nicht nur seine Familie und Auftragsarbeiten im realistischen Bild dar, sondern auch Berühmtheiten aus Politik und Kultur. Zusätzlich beschäftigte er sich seit den 1980er Jahren mit zeitkritischen Ereignissen und damit auch mit dem Thema Mensch und Umwelt. Von der griechischen Mythologie sowie von religiösen Gegebenheiten lässt er sich zu seinen künstlerischen Arbeiten inspirieren.
 

  ISSN 2364 - 7566  Copyright 2015 by www.fi-bk.de